Allgemein · Wandern

Dein Ostseeweg 2017

So richtig weiß ich dieses mal gar nicht wie ich anfangen soll, die Gedanken sind noch zu wirr, die Wunden an den Füßen zu schmerzhaft und die Erinnerungen zu frisch.

Aber wie immer beginne ich einfach von vorne…

Nach dem verhältnismäßig machbaren Mammutmarsch im Mai bei über 30 Grad und in guter Gesellschaft und dem grausamen aber auch wahnsinnig geilen Dodentocht im August war ich in den letzten Wochen wohl übermütig geworden.

Nur noch der Ostseeweg stand als letzter 100er für mich dieses Jahr auf der To-Do Liste – frisch angemeldet zum “Extrem-Extrem” nahm ich die ganze Sache super auf die leichte Schulter. Das wird mein Trainingsmarsch scherzte ich tagelang – dabei kam Schlafen wie so oft zu kurz – selbst am Vorabend des Marsches war ich erst spät zu Hause und musste dann noch packen und die letzten Vorbereitungen treffen.

Immerhin sind wir 3 Wochen zuvor als letzten Trainingsmarsch den kleinen Ostseeweg nochmals abgewandert und haben einen wahnsinnig schönen Tag am Meer verbracht und die Strecke auf uns wirken lassen.

Am Samstag um 8 wachte ich noch vor meinem Wecker auf. Zumindest hatte ich in dieser Nacht genug geschlafen – aber die anstrengenden Tage davor bewirkten dennoch, dass ich mehr als müde und ausgelaugt war. Ich befüllte meine Trinkblase lud noch drei Hörbücher auf mein Handy und zog dann äußerst rechtzeitig los zum Hauptbahnhof – da ich noch Kaffee und etwas Verpflegung besorgen wollte. In unserer eigens für den Ostseeweg eröffneten WhatsApp Gruppe wurde schon fleißig geschrieben und wir updateten uns über die jeweilige Anreise und Unterkunftsituation.

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Das Packen wurde zeitoptimiert
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Los geht´s nach Bad Doberan

Da ich alleine fuhr – weil ich noch meinen Vater und seine Freundin in Bad Doberan treffen wollte und so etwas früher in Bad Doberan ankommen wollte, als nötig – kaufte ich mir eine Tageszeitung um mich in der Bahn nicht zu langweilen. Doch 10 Minuten bevor der Zug einfuhr, stand Dirk plötzlich vor mir – na du auch hier? Er hatte spontan auch auf den Zug umgeschwänkt – so hatten wir beide jemanden zum Quatschen und meine Zeitung würde ich dann schön die 100km in meinem Rucksack mit rumschleppen können.

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Eine entspannte Zugfahrt

Der Zug hatte Verspätung, weshalb wir unseren Anschlusszug verpassten, aber wie immer war Bob der Retter in der Not (und das bei weitem nicht das letzte Mal an diesem 36 Stunden langen Tag). Bob verfrachtete uns in Rostock in sein Auto, warf mich beim Weißen Pavillon in Bad Doberan ab, wo ich noch gemütlich mit meinem Dad und seiner Freundin essen ging, bevor wir uns Richtung Sportplatz aufmachten.

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Einer von uns muss gleich wandern

Dort angekommen, saßen schon die ersten Mitglieder meiner Wandergruppe auf einer Bank und ich setzte mich dazu. Dann aber erstmal Startunterlagen abholen – wo ich bereits persönlich von Torsten Dunkelmann begrüßt wurde, der sich sogar noch an meine Teilnahme im letzten Jahr erinnern konnte. Nach und nach trudelten die über 30 EarnYourBacons an unserer Sammelstelle ein. Wir stellten damit das größte Team beim Ostseeweg dar – und irgendwie war ich da schon ziemlich stolz auf unsere Truppe. Noch zwei Stunden Wartezeit, die fleißig zum Quatschen, Verpflegungsbeutel packen und wegbringen, Gruppenfoto machen etc. genutzt wurden.

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Kaffeeklatsch vorm Start
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Farblich waren wir für alles gewappnet
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Gruppenfoto Team EarnYourBacon

Dann ging es plötzlich super schnell los. Ich hatte mir gar keinen Plan gemacht, mit wem oder wie ich laufen wollte. Ich wollte es entspannt angehen – denn alleine laufen machte mir mittlerweile wenig aus, ich wusste aus Erfahrung, dass ich oft ab einem bestimmten Punkt meine Ruhe will und brauche.

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Ähm ja…
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(Noch) voller Vorfreude

Los ging es allerdings erstmal im Pulk, direkt bei mir Melli und Janine, auch Steve und Karsten waren nicht fern, sowie später Max, Johanna und Ingo. Irgendwie hatten die ein ziemliches Tempo drauf und wir versuchten dementsprechend mitzuhalten, denn irgendwie ging es so gut und machte auch Spaß etwas davonzudüsen. Ich hatte bei diesem Marsch erstmalig von Anfang an ein weiteres Paar Schuhe dabei, da ich nach 20km in die unbequemeren, aber bewährten Wanderschuhe wechseln wollte und die Schuhe, die ich zu Beginn hatte erfahrungsgemäß zwar toll für die Ballen waren, mir dann aber schnell andere Probleme bereiten würden.

Diesen Plan hatte ich total clever ausgeheckt und zusammen mit meinen neuen und noch nie zuvor probierten Wandersocken war es die beschissenste Entscheidung die ich diesbezüglich hätte treffen können. Bereits nach 4 Stunden merkte ich die ersten Blasen an meinen Zehen wachsen aber ignorierte sie noch geflissentlich. Ein schönes Highlight waren die alle 5km platzierten Holzschilder mit dem aktuellen Kilometer-Stand sowie einem mal mehr und mal weniger witzigen Spruch. Es wurde wohl für uns alle eine Art Schnitzeljagd, nach diesen Schildern, da man sie gerade im Dunkeln schlecht sehen konnte und sie stets schmerzlichst herbeisehnte.

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Nina – Melli – Janine
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Schöne grüne Wiesen
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Unsere Wegmarkierung war immer top sichtbar
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Da war es noch lustig

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So viele Möglichkeiten
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Schmalzstulle an Verpflegungspunkt 1

Angekommen beim ersten Verpflegungspunkt, einer Art CrossFit Halle, die super gemütlich und warm mit Schmalzbroten und anderer Verpflegung auf uns wartete, machten wir es uns kurz gemütlich. Die Stimmung war super und wir lagen außerordentlich gut in der Zeit. Ich wechselte auch wie geplant meine Schuhe, der erhoffte Vorteil, meine alten Wanderschuhe würden dafür erst später Schmerzen hervorrufen, trat leider jedoch nicht ein. Als die Schmalzstulle aufgegessen und alle Schäfchen wieder beisammen waren, ging es weiter.

Während der ersten Stunden quatschten wir viel, wir versuchten unser Konzept einer Art Speed-Dating Wanderung auszuarbeiten, bei dem einem auf jedem Kilometer neue Gesprächspartner zugeordnet werden würden. Außerdem lästerten wir immer mal wieder über fremde Mitwanderer – eine 3er Gruppe hatten wir besonders ins Auge gefasst. Drei Männer – einer mit einer Weinflasche in der Hand einer mit Barfussschuhen, die wie Bowlingschuhe aussahen und einer der in Latschen lief mit komplett abgeklebten Hacken – seine Turnschuhe hielt er in den Händen. Ich sprach sie an und fragte, was denn da los war. Der Latschen-Typ berichtete, dass er seine Laufschuhe eben nie fürs Wandern probiert hatte, geschweige denn, dass er überhaupt wandern trainiert hätte. Melli und ich einigten uns, dass wir die Drei ganz sicher nicht im Ziel sehen würden und witzelten weiter.

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Rostocker Innenstadt
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Blick auf den Hafen bei Nacht

Mittlerweile war es dunkel, wir liefen durch die Rostocker Altstadt – wo wir an einer größeren Gruppe gröhlender Fans vorbeikamen, dann ging es auf den langen betonigen Weg gen Küste. Meine Zehen und Ballen schmerzten immer mehr und ich begann in Schonhaltung zu laufen, was ja noch nie eine gute Idee war, aber geschwindigkeitstechnisch war ich gut dabei und äußerst optimistisch. Irgendwie verflogen die Kilometer nur so und ich dachte noch “Mensch dieses Mal kann ich wohl kaum einen Bericht über den Marsch schreiben, weil es einfach so reibungslos läuft”.

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Endlich auf der Fähre

Selbst die Fähre erwischten wir auf die letzte Minute (die arme Miri verpasste sie leider ganz knapp) – und es dauerte nur ca. 1 verzweifelte Minute bis ich mein Portmonnaie mit dem Fährticket fand und ich voller Panik in meiner Tasche wühlte. 5 Minuten später waren wir schon in Warnemünde. Selbst nach der sehr kurzen Sitzpause auf der Fähre, hatte ich ziemliche Startschwierigkeiten, nur mühsam konnte ich weiterlaufen – aber der zweite Verpflegungspunkt bei Kilometer 47 war ja ein Glück nah.

Restaurant Wenzel Prager Bierstuben hatte die nächtlichen Pforten nur für uns geöffnet und dem Himmel sei Dank, hatten sie sogar eine Rolltreppe, die uns direkt in die erste Etage brachte. Ich hatte noch beste Laune und begab mich zu den Anderen – auch Bob war noch da, er hatte seinen Vorsprung durch einen kleinen Umweg wieder eingebüßt. Nun musste ich mich allerdings meinen Blasen widmen. Da ich sonst verhältnismäßig wenig Probleme damit habe, war ich einfach mal gar nicht darauf vorbereitet und musste mir von Melli eine Nadel leihen.

Zwei dicke, den kompletten Zeh umrundende Blasen zerstörte ich und klebte meine billig Blasenpflaster darauf. Wahrscheinlich haben die das Ganze nur schlimmer gemacht. Es war auf jeden Fall eine witzige Situation, sich in einem mit Wanderern vollbepackten Restaurant die Blasen aufzustechen und nebenbei Schmalzbrot und Banane in sich hineinzufuttern. Einige wollten noch länger pausieren, ich wollte so langsam alleine weiter, ich war für meine Verhältnisse schon ziemlich lange in der Gruppe unterwegs und hatte nichts gegen einen ruhigeren Abschnitt, also ging ich raus, doch dann kamen Johanna und Ingo dazu und wir wanderten einige Zeit zusammen.

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Verpflegungspunkt 2
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Schnappschuss am Leuchtturm in Warnemünde

Auch der junge Mann mit den Latschen überholte uns und – ich erkundigte mich nach seinem Befinden. Der Freund mit der Weinflasche war nur ein Unterstützer gewesen und der Barfuss-Schuh-Mann hatte Kreislaufprobleme bekommen und war ausgestiegen. Nur noch er blieb übrig und schien durchhaltewillig. Dennoch war ich immer noch überzeugt, ihn nicht im Ziel wiederzusehen. Wie hochmütig in  Anbetracht der Tatsache, wie schlecht es mir dann ging. Nach der Pause kam ich gar nicht mehr in ein normales Laufen, ich humpelte sicher zwei Stunden lang vor mich hin. Ich schwor mir in Nienhagen Pause zu machen und eine Ibuprofen einzuwerfen.

Doch Nienhagen kam nicht. Johanna hatte ein Hörbuch eingelegt und wir liefen schweigend durch die Nacht. Irgendwann realisierte ich, dass wir Nienhagen einfach umlaufen würden, und packte mich an der nächsten halbwegs passablen Stelle, wo auch schon zwei weitere Bacons (Jana und Mariane (aka DaLou)) pausierten auf den Boden. Ich konnte nicht mehr und musste mich erstmal versorgen. Das muss ca. bei Kilometer 60-65 gewesen sein. Die Beiden waren ganz besorgt und auch alle Vorbeilaufenden fragten immer wieder, ob es mir gut ginge. Mariane bot mir auch an, dass wenn ich ausstiege, ihr Mann mich einsacken könnte. Das war super nett, doch zu diesem Zeitpunkt war ich noch nicht bereit, die Flinte ins Korn zu werfen. Ich versicherte ihnen, dass sie sich keine Sorgen machen müssen und bedenkenlos weitergehen können.

So saß ich dann noch 5 Minuten da, bis mir kalt genug war, dass ich weitergehen musste. Es war noch tief in der Nacht und stockduster. Ich lief eine Weile weiter, bis mich von hinten eine junge Frau einholte (Yvonne, wie ich später erfragte). Sie blieb in meinem Tempo und fragte mich, ob ich auch alleine unterwegs sei. Erst war ich etwas genervt, da ich so mit den Schmerzen und der Müdigkeit zu kämpfen hatte, doch dann begannen wir irgendwie uns total gut zu unterhalten. Es war ihr zweiter oder dritter Versuch, einen 100er zu schaffen und ich erzählte ihr von meinen Erfahrungen und Erlebnissen. Wir beide plauderten viel über unser Leben, unsere Arbeit – den lieben Sport. Nebenbei begannen die Mate (Koffein) und die Schmerztablette ihre Wirkung zu entfalten – so wurden wir immer schneller und meine Laune immer besser.

Irgendwann näherten wir uns sogar wieder Bob, Melli, Janine und co, die gar nicht mitbekamen, dass ich es war, die so fröhlich und munter quatschend zu ihnen aufschloss, nachdem sie mich eine Stunde zuvor als Häufchen Elend am Straßenrand überholt hatten. Wer mich kennt weiß, dass ich ab einem bestimmten Grad der Müdigkeit und einigen Kilometern in den Beinen meist nochmal ziemlich aufgedreht werde. Ich quatsche dann mit jedem Fremden, klopfe große Sprüche und nerve, wo es nur geht. Dieser Punkt war definitiv erreicht. Janine hatte große Probleme mit ihren Knien glaube ich (entschuldigt aber mein Erinnerungsvermögen ist stets ziemlich geschwächt bei diesen Veranstaltungen), ich versuchte bei ihr zu bleiben und sie noch zum nächsten Verpflegungspunkt mitzuschleifen.

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Die Sonne kommt endlich raus

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Ein wenig Energie getankt

Irgendwann kamen wir endlich an die Küste und das so ziemlich zum Sonnenaufgang. Wir mussten einige sehr steinige und einige sehr sandige Pfade überqueren, doch der blutrote Himmel in unserem Rücken und die schöne See bereiteten mir große Freude. Dann war der dritte Verpflegungspunkt auch endlich erreicht. Ein süßes Lagerfeuer war aufgebaut, es gab die geliebten Schmalzstullen und ein paar Bänke. Ich belaberte alle, die um mich herumsaßen, scherzte und war laut, kaum jemand um mich herum verzog allerdings auch nur annähernd das Gesicht. Na gut, ich konnte schon immer damit leben, dass mich keiner lustig findet 😉

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Ein kleines Feuerchen an Verpflegungspunkt 3
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Ohhhhh… ein Bob

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Weiter gehts

Immer wieder bekamen wir durch unsere WhatsappGruppe mit, wie es den Anderen erging. Miri war super fix dabei und fast auf gleicher Höhe. Sascha, Basti, Dirk und co schickten Bilder und Nachrichten aus der Zukunft (sprich sie waren teilweise schon 10 oder noch mehr Kiloemeter weiter als wir) – Sonja, die Gabi und Astrid bei sich hatte, schickte Updates vom “Besenwagen” – irgendwie hielten wir uns alle über Wasser. Leider entschied sich Janine bei km 67 auszusteigen, genauso wie Sebastian, was ich später durch ihn erfuhr. Beide hatten sicher die richtige Entscheidung getroffen. Man muss auf seinen Körper hören und immer wieder abwägen zwischen tut es einfach nur weh oder mache ich gerade etwas kaputt. Yvonne meine Retterin in der Nacht zog bereits weiter, ich verweilte noch ein wenig an dem Verpflegungspunkt.

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Im Nachhinein denke ich, dass es falsch war, diese Pause zu machen, da ich beim Ankommen noch ziemlich fit war, beim Weitergehen war dann schon wieder gar nichts mehr lustig. Zusammen mit Bob sowie Melli und Steve die einige Meter vor uns liefen, ging es weiter. Der nächste Verpflegungspunkt sollte nur 8km entfernt sein. Wow, das waren lange 8km. In einen Moment behauptete ich noch, dass ich jetzt, wo es wieder hell war, nicht mehr mit der Müdigkeit würde kämpfen müssen – 30 Minuten später konnte ich mich trotz strahlend blauem Himmel und schnellem Gehtempo kaum noch auf den Beinen halten. Beide Matedosen waren schon leer und mir blieb nichts, als mich auf den Kaffee zu konzentrieren, der hoffentlich in 8km auf mich warten würde. Irgendwann kamen wir in Kühlungsborn an, doch ich wusste noch zu gut vom letzten Jahr, dass es noch ellenweit war bis zum Verpflegungspunkt. Die frühaufstehenden Rentner bevölkerten die Prommenade und wunderten sich über uns übermüdet marschierende Wanderer.

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Immer wieder passierten wir im übrigen das tolle Fotografen/Film-Team, die ebenfalls eine wahnsinnig krasse Leistung erbrachten, über 24 Stunden lang am Wegesrand die Emotionen der Wanderer aufnahmen, uns anspornten, immer wieder unsere “wie weit ist es noch?” Fragen anhören mussten. Allgemein kann ich nur sagen, dass der Ostseeweg und das wusste ich schon aus dem Vorjahr – in meinen Augen die herzlichste und familiärste 100km-Veranstaltung ist, die ich bisher besucht habe. Viele Gesichter kannte ich schon aus dem letzten Jahr und viele der Helfer sah man an jedem Verpflegungspunkt wieder und wurde stets sehr herzlich umsorgt.

Die Promenade wollte nicht enden und wir schleiften uns den langen Weg entlang, bis da am Wegesrand jemand stand, warte mal, das Gesicht kommt mir doch bekannt vor. Diana!!! Sie war heimlich zur Unterstützung unseres Besenwagens zum 4. Verpflegungspunkt gekommen und wartete mit einem Säckchen voll Schokolade auf uns und begrüßte uns herzlich. Leider war ich viel zu kaputt, um noch lange zu quatschen ich wollte mich nur noch hinlegen und meine Blasen verarzten lassen. Ich sprach eine Sanitäterin an, die mir daraufhin ein tolles Pflaster auf meine Blasen klebte – welches ich nun bis es von alleine abfällt tragen darf und mich jetzt schon verrückt macht.

Nachdem ich versorgt war, legte ich mich auf eine Bank um den Versuch eines Power-Naps zu starten. Eine super nette Frau vom Helfer Team – bot mir wenig später an, dass ich mich unter ihre eigens mitgebrachte super wärmende Decke legen sollte. Da es noch ziemlich kalt und ich durch die Anstrengung total ausgekühlt war, war das der reinste Segen. Sie gab mir noch ihre Jacke als Kopfkissen und ich drückte für einige Minuten die Augen zu. Ich weiß nicht, ob ich so richtig geschlafen habe, auf jeden Fall waren alle, mit denen ich angekommen war weg, als ich das nächste Mal die Augen aufschlug. Nur Bob schlummerte noch auf einer Bank weiter hinten und Miri und Andreas waren mittlerweile auch da. Mühsam humpelte ich zur Toilette und kaufte mir dann noch meinen schmerzlich ersehnten Kaffee – der Versuch den Mann vom Verkaufsstand zu überreden, im nächsten Jahr mitzuwandern, scheiterte leider. Wieder waren die Helfer so bemüht uns so gut es geht zu unterstützen – ich wäre am liebsten einfach dageblieben – aber es musste ja weitergehen.

Ich überlegte, was ich mit Bob machen sollte, entschied mich aber, ihn schlafen zu lassen. Nun ging es also alleine weiter. Es ist einfach nur surreal, bei bestem Wetter eine so wunderschöne Strandpromenade entlangzulaufen, dabei schmerzverzerrt das Gesicht zu verziehen und nur noch auf ein baldiges Ende zu hoffen. Schnell laufen war nicht mehr drin, Miri und Andreas überholten mich irgendwann, doch nach einer weiteren halben Stunde kam ich langsam wieder in den Tritt und legte wieder an Tempo zu. Ich kannte die Strecke gut genug, um zu wissen, dass mir nun die Höhenmeter bevorstanden.

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Auf dem Weg zum Leuchtturm – Johanna und Ingo sowie Miri und Andreas im Hintergrund
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Endlich beim Leuchtturm

Zunächst der Aufstieg zum Leuchtturm – jaa, ihr habt richtig gehört – ein Leuchtturm, mitten auf einem Berg – 5km von der Küste entfernt. Erstaunlicherweise lag mir das bergauf gehen in dem Moment total, so kam ich wieder an Miri und Andreas heran und zog sogar vorbei. Irgendwie war ich nicht mehr in der Lage, mein Tempo anzupassen, ich musste einfach mein Ding machen. Vorher hatten wir gemutmaßt, wie weit wir wohl sein würden, wenn wir den Leuchtturm erreichten.

Ich schätzte so auf 85 Kilometer, doch ich näherte mich immer mehr und hatte noch nicht mal das 80km Schild entdecken können. Da mein Tracker zwischenzeitlich den Geist aufgegeben hatte und ich ihn nach 12 Stunden nochmal neu gestartet hatte, wusste ich wirklich gar nicht mehr, wie weit ich wohl sein würde. Der Leuchtturm kam – das Schild nicht. Verzweifelt schrieb ich in unsere WhatsApp Gruppe, wo dieses bescheuerte Schild denn bliebe. Das käme am folgenden Ortseingang sagte jemand.

Na gut. Weitergehumpelt. Es ging bergab, bei jedem dritten Schritt kam ich so blöd auf meiner Blase auf, dass ich laut aufquieken musste. Aber half ja nix, weiter, immer weiter. Vor mir entdeckte ich irgendwann Melli – sie lief ca. 50 m weiter voraus, eine schier uneinholbare Strecke. Mit mir ging es richtig bergab. Alles schrie nur noch nach einer Pause, aber immerhin war irgendwann das 80km Schild erreicht.

Viel zu spät für meinen Kopf, der außer AUFGEBEN nichts mehr denken konnte. Ich schleppte mich Meter für Meter weiter und versuchte mein nächstes Pausieren so weit es nur ging herauszuzögern. Mittlerweile war mir richtig heiß, die Sonne knallte und kein Wölkchen war am Himmel zu sehen. Die ersten EarnYourBacons hatten es ins Ziel geschafft, einfach Wahnsinn, wie schnell sie waren. Ich gönnte es jedem Einzelnen. Immer mal wieder überholte ich einzelne Grüppchen oder Alleinwandernde, die mich dann wiederum wenig später wieder überholten. Kaum einer war zu großen kommunikativen Leistungen in der Lage, oft nickte man sich nur noch müde zu und ging dann seines Weges. Ich wollte mich noch bis zum 85km Schild schleppen, das war das große Ziel, von dort aus würde ich dann die letzten 15km in Angriff nehmen können.

Aber dieses Schild kam einfach nicht. Unfassbar, ich lief und lief, es kam nicht. Irgendwann ging es einfach nicht mehr weiter, ich setzte mich auf dem höchsten Punkt eines Anstieges an den Wegesrand um zu pausieren. Als ich nach 10 Minuten wieder weiterging, wusste ich, dass mein Abbruch nah war, der Drang, mich einfach wieder hinzusetzen und wieder zu pausieren war so schrecklich hoch. Ich schleppte mich noch 1-2 km weiter, überholte einen älteren Herren, ging noch einige Schritte weiter, bis ich an einer Straße abbiegen musste. Vor mir lag der nächste Anstieg – und kein Schild weit und breit. Ich setzte mich an den Wegesrand und gab auf. Bis hier und nicht weiter. Niemandem auf der Welt bringt es etwas, wenn ich mich da jetzt noch weiter durchquäle. Der ältere Herr schloss wieder auf und setzte sich 3 Meter entfernt neben eine Bushaltestelle. Nun saß ich da, die Sonne schien mir ins Gesicht, ich hätte ewig bleiben wollen.

Was machte ich nun? Ich musste ja irgendwie wieder wegkommen, der nächste Punkt, an dem es einen Transport gab, war erst bei 91 – was ja noch mindestens 7 Kilometer entfernt sein musste, 1,5h humpeln – nicht bewältigbar für mich. Ich schrieb meinem Vater. Ob er mich abholen würde, wenn es nötig wäre. Er antwortete nicht. Also rief ich seine Freundin an. Diese sagte, sie seien leider gerade gar nicht in meiner Nähe und dass sie es nicht in den nächsten 3 Stunden schaffen würden. Ich war angepisst. Ich konnte einfach nicht mehr klar denken, die Welt ging unter. Ich legte auf und begann zu heulen. Noch nie zuvor war mir das bei einem 100er passiert. Ich weinte einfach nur so vor mich hin. Immer wieder kamen Wanderer vorbei und ich versuchte die Tränen zu verstecken. Miri und Andreas schlossen wieder auf und versuchten mich zum weiterwandern zu überreden.

Keine Chance, so schnell bekam mich niemand zum aufstehen, die beiden zogen weiter. Schon verrückt, wenn man überlegt, dass ich mich selbst in diese Lage gebracht hatte. Gleichzeitig war mir klar, ich muss mir selbst nichts mehr beweisen, ich habe das schon oft genug durchgestanden – ich kann mir nun auch einmal ein Aufgeben eingestehen. Ich heulte weiter vor mich hin, dann kam Bob um die Ecke – es war mir egal, dass er mich weinen sah, der konnte das ab, das wusste ich. Bob allerdings ließ nicht locker. Er setzte sich zu mir, kramte seine letzte Ibuprofen und einen Kinderriegel hervor. Er redete auf mich ein – beim kleinen Ostseeweg wurde wohl angeblich auch eines der letzten Schilder weggelassen – so als kleiner Gag – wir seien bestimmt schon bei 88 km – ich glaubte ihm kein Wort.

Andererseits. Es gab tatsächlich einfach keinen anderen Weg von dort wegzukommen, als einfach weiterzuwandern. Schwer verletzt war ich nicht also blieb mir nichts, als das Weiterwandern in Betracht zu ziehen. Der Herr, der die gesamte Zeit einige Meter abseits gesessen hatte, raffte sich auf, kam zu mir und sagte, „komm, wir machen das jetzt“. Wow. Nun gut, dann eben weiter. Bob machte laut seine Musik an – er spielte “Du bist schön – auch wenn du weinst” – nahm meine Hand und so gingen wir einige Minuten händchenhaltend weiter – ich musste lachen – zumindest innerlich. Konnte es noch absurder werden? Das Gehen ging nach der etwas längeren Pause in der Sonne und der Ibu wieder verhältnismäßig gut und so kam unser buntes Trüppchen langsam wieder in Fahrt.

Nach ca. 3 Kilometern stolperten wir aus dem Wald heraus und wurden wieder vom Film/Foto-Team begrüßt, ein Lächeln konnte ich nicht mehr aufsetzen, aber weitergehen immerhin. Noch besser, da war das 90km Schild! Tatsächlich wurde das 85km Schild ausgelassen – und ich bin brutalst darauf hereingefallen. Immerhin – jetzt waren wir weiter als gedacht. Nur noch 1 km bis zum letzten Verpflegungspunkt. Vollkommen absurd führte uns der Weg quer über einen Golf-Platz, wo lauter schick in weiß gekleidete Menschen ihrem Hobby nachgingen. Uns Zombies beachteten sie kaum und wir passierten ebenso uninteressiert. Schon war Verpflegungspunkt 5 erreicht.

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Ich glaube so ziemlich alle, die dort waren und zuvor an meinem heulenden Rückbleibsel vorbeigekommen waren, waren überrascht, mich zu sehen. Auch die nette Frau vom 4. Verpflegungsposten, die mir ihre Decke gegeben hatte, war wieder da und versuchte uns etwas aufzuheitern. Und ebenso überraschend: der Latschen-Mann saß auch schon auf einer Bank – wir begrüßten uns freudig. Wir wussten, wir beide würden es nun ins Ziel schaffen. Bob brachte mir einen Lolli, ich trank Brause, besuchte das Dixi-Klo und dann wollte ich auch schon weiter. Mit dabei natürlich unser Dritter im Bunde, von dem ich bis zum Ziel nicht einmal wusste, wie er hieß. Allerdings war mir klar, dass ich nicht ohne ihn gehen würde. Weiter ging es – noch höllische 9 Kilometer lagen vor uns.

Der Herr und ich trotteten nebeneinander her, Bob ein paar Schritte voraus. Im 5-Minuten Takt erzählte ich ein bisschen was, ansonsten schwiegen wir. Das war vollkommen okay so für mich. Schritt für Schritt, immer mal wieder unterbrochen von einem kleinen Seufzer, oder “Auu” – ging es durch Hinter Bollhagen und später durch Vorder Bollhagen. Bei Kilometer 95 wollten wir eine letzte Pause einlegen. Ich scherzte – bei 95 brauche ich ein gutes Bild mit dem Schild, für mein Tinder-Profil.

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Wir schossen jeder ein Bild und legten uns ein letztes Mal ins Gras. Bob wollte liegen bleiben doch ich war nun recht motiviert, diese Qualen endlich hinter mich zu bringen. Ein letztes Mal rappelten wir uns auf. Ich hatte den letzten Abschnitt noch haargenau vor Augen, wusste genau was noch kommt. Das lilane Haus mit der Gartenzwerg-Armee, der Tümpel am Ortseingang und dann war es nur noch ein Katzensprung. Bob düste immer weiter vor.

Ich wäre gern auch mit ihm ins Ziel gewandert – ich war ihm so dankbar für seine Überredungskünste – aber es war eben wie es war. Kurz vor der Abbiegung zum Sportplatz beklatschten uns die ersten Zuschauer, einmal um die Ecke und die so lang ersehnte Turnhalle war zu sehen. Mein Mitwanderer begrüßte seine Freunde, ich wartete. Ins Ziel mussten wir nun zusammen. 10 Sekunden später stand er wieder neben mir und wir begingen gemeinsam die letzten Schritte – Hand in Hand durch den Zielbogen.

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Bestimmt 10 EarnYourBacons standen klatschend am Zieleinlauf und jubelten für uns. Sie saßen bereits seit Stunden dort und warteten uns Schnecken ab. Ich freute mich so. Torsten – der Organisator umarmte uns, Lulu, die uns schon beim Start so herzlich begrüßt hatte, war den Tränen nah. Ich taumelte nur noch so zu meiner Urkunde – ich sah den Latschen-Mann und gratulierte ihm – es war einfach surreal. Meine Wahrnehmung war glaube ich schon extrem beeinträchtigt. Ich versuchte auch Yvonne zu entdecken, aber sah sie meines Wissens nicht.

Wir setzten uns zu den anderen und warteten den Zieleinlauf weiterer Bacons ab. Leider war es etwas hektisch, da ich am nächsten Tag arbeiten und irgendwie noch zurück nach Hause kommen musste. Zusammen mit Miri und Andreas hatten wir auf die Schnelle noch nach Bahnverbindungen geschaut und mussten bereits binnen weniger Minuten weiterziehen. Noch einmal aufs Klo – allen Tschüß sagen und schon stapften wir die 600m!!! zum Bahnhof. Es war so schade, die Truppe zurückzulassen, zu gerne wäre ich noch mit ihnen bis zum letzten Ankömmling am Ziel geblieben – andererseits ging auch wirklich gar nichts mehr und ich wollte nur noch nach Hause.

Dieser Ostseeweg wird hoffentlich nicht mein letzter gewesen sein, denn egal, wie groß die Qualen waren, dieses Ziel mit so vielen tollen Mitmenschen, Freunden und Mitwanderern, Helfern und Organisatoren zu erreichen – ist einfach eine unbeschreibliche Erfahrung. So viel gegenseitige Unterstützung, so wenig Wettkampf – ich bin einfach immernoch sprachlos. Danke Euch allen für dieses Erlebnis!

 

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7 Kommentare zu „Dein Ostseeweg 2017

  1. Beeindruckende Leistung! Habe mir den ganzen Bericht durchgelesen und muss sagen: Respekt dafür, dass du das durchgezogen hast! Und auch noch auf fast allen Fotos lächelst 😉 Hast mich echt inspiriert soetwas vielleicht auch mal zu machen(wobei ich wahrscheinlich erstmal mit 50km anfangen würde)

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    1. Hey du – ja am besten einfach herantasten – ich könnte auch nicht aus dem Stehgreif 50km wandern sondern habe mit 30 oder 35 begonnen die mir damals auch wirklich gereicht haben! Woher kommst du denn? Vielleicht kannst du uns ja mal begleiten!

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  2. Meinen Respekt zu dieser tollen Leistung, vor allem in Anbetracht zu den 100km in Dodentocht kurz vorher (ich hatte den Erfahrungsbericht gelesen, bevor ich diesen Beitrag zum Ostseeweg las).
    Man kann gut nachvollziehen, wie es Dir erging und manch einer hätte vielleicht aufgegeben.
    Ich habe mich nächstes Jahr für den Mammutmarsch in Berlin angemeldet und überlege auch noch den Ostseeweg im September zu erwandern . Eigentlich eine totale Schnapsidee, meine sportlichen Zeiten sind lange vorbei. Ich bin einmal 1999 einen Halbmarathon gelaufen und liebte früher den Ausdauersport, bin gern lange Strecken gelaufen oder geschwommen und hatte immer von Extremläufen über lange Distanzen geträumt, diese Träume aber wieder verworfen, nachdem ich kaum noch Sport machte und auch ziemlich zunahm(über 25kg). Die Teilnahme an so einer 100km Wanderung würde eine große Veränderung in meinem Leben bedeuten und die Vorbereitung dafür meine körperliche Form stark verbessern. Sollche Erfahrungsberichte wie Deiner motivieren zusätzlich und zeigen, worauf es auf langen Distanzen ankommt. Ich bin gespannt, wie es mir nächstes Jahr ergeht…

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    1. So, ich habe den Mammutmarsch 2018 erfolgreich hinter mich gebracht. Ich habe Dich an VP4 gesehen, dann noch 2 Mal auf der Strecke und im Ziel, wollte Dich schon ansprechen, habe mich aber nicht getraut (ich kann doch nicht einfach wildfremde Frauen ansprechen)*gg*.

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      1. Ach jetzt sehe ich erst, dass der Beitrag davor ja auch von dir war – Mensch ich überlege immer noch hin und her wegen des Ostseeweges im September – eigentlich bin ich da zum Berlin Marathon angemeldet – aber ich kann nach wie vor nicht rennen….

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  3. Dankeschön für die Glückwünsche ;).
    Ja das war mein erster 100km Marsch. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den Ostseeweg in Angriff nehme (bin eigentlich schon seit letztes Jahr gemeldet) . Ich hatte zwar keine Blasen aber die Fußsohlen schmerzten gewaltig, nachdem ich im Ziel war. Bin ja mitnichten ein sportlicher Typ. Ich habe eigentlich gegen jede Vernunft verstoßen beim Laufen. Mein Gepäck war viel zu schwer, zusätzlich trug ich noch eine Bauchtasche, ich lief relativ langsam (nach dem VP4 vernahm ich hinter mir eine weibliche Stimme, wo es um einen Arzt ging, der nicht schwitz *gg* und dann bis Du mit ein paar Anderen an mir „vorbeigeschossen“ ;), dann bin ich an einem Fahrzeug mit Verpflegung wieder an Dir vorbeigelaufen). Viele hatten ein Tempo drauf, dass ich nie hätte durchhalten können. Ich denke, ich habe die 100km nur unter 24 Stunden (22:37) geschafft, weil ich an den VP’s nur kurz pausierte und ansonsten durchgelaufen bin. So war ich teilweise wieder vor „Sportskanonen“, die mich vorher schon einmal mit schnellem Tempo überholt hatten, aber noch Pausen einlegten.
    Der Ostseeweg soll ja sehr schön sein, vielleicht wäre es nicht gut, darauf zu verzichten. Darauf hatte ich mich ja mehr gefreut, allein weil ich gern im Norden bin und die Menschen und das Meer mag. Ich fand den Mammutmarsch schon sehr heftig, wobei ich mir schon zw. 40 und 50km sicher war, dass ich ins Ziel komme. Seltsamerweise besserte sich mein Zustand in der ersten Hälfte. Zum Start tat das Knie weh und der Po und zwischendurch bekam ich Magenkrämpfe (dachte schon auf Aufgeben). Nach 40km und einer warmen Suppe ging es mir richtig gut. Ich hatte immer im Hinterkopf, dass darüber berichtet wurde, dass es nach 50km nur noch besser werden kann. Mir ging es nach dieser Distanz noch gut, was sollte da noch besser werden ;). So habe ich es dann auch geschafft.

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